Holy Cross Cemetery

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Die Gräber des größten Friedhofes von New Orleans befinden sich meist in Mausoleen, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Zunächst wurden die Gräber auch unterirdisch angelegt. Nachdem um 1830 eine Serie von Seuchen ausbrach, ausgelöst durch die durch den hohen Grundwasserspiegel im Wasser schwimmenden Leichen, erließ die Stadtverwaltung eine Verordnung: Bestattungen durften künftig nur noch außerhalb der Stadt im Bayou St. John vorgenommen werden. Eine Beerdigung auf den Friedhöfen innerhalb der Stadt war nur noch in oberirdisch angelegten Gräbern erlaubt.

Der Friedhof wurde 1789 eröffnet, um den heute nicht mehr erhaltenen älteren St. Peter Street Cemetery als Hauptbegräbnisort zu ersetzen, als die Stadt nach einem Großbrand 1788 neu aufgebaut wurde. Zu dieser Zeit war Esteban Miro spanischer Gouverneur der Stadt, und er führte die zu dieser Zeit in Spanien populäre Art der oberirdischen Bestattung ein, die aber erst nach 1830 nahezu flächendeckend wurde.

Auf dem Friedhof befindet sich der Zugang zum Tremere Gildehaus und angeblich soll sich hier ein kleines Nosferatu Nest angesiedelt haben.

Holy Cross Cemetery

New Orleans by Night robinwilke