Schmidt - Achim - Tremere

Sabbatjäger - Weltkriegsveteran - Blutsband I an Jill Hart u. Ben Pasternak

Description:

Attribute:

  • Körperkraft = 3/5
  • Geschick = 3/5
  • Wiederstandsfähigkeit = 3/5
  • Charisma = 2/5
  • Manipulation = 4/5
  • Erscheinungsbild = 2/5
  • Wahrnehmung = 2/5
  • Intelligenz = 4/5
  • Geistesschärfe = 4/5

Fähigkeiten:

  • Aufmerksamkeit = 2/5
  • Ausflüchte = 1/5
  • Ausweichen = 2/5
  • Einschüchtern = 4/5
  • Empathie = 2/5
  • Führungsqualitäten = 2/5
  • Sportlichkeit = 1/5
  • Nahkampf = 3/5
  • Schußwaffen = 3/5
  • Akademisches Wissen = 3/5
  • Computer = 2/5
  • Finanzen = 2/5
  • Okkultismus = 3/5
  • Politik = 3/5

Vorteile:

  • Disziplinen
  • Auspex = 2/5
  • Beherrschung = 1/5
  • Thaumaturgie (“Hände der Vernichtung”) = 4/5
  • Hintergrund
  • Kontakte = 1/5
  • Einfluß = 1/5
  • Generation = 3/5
  • Tugenden
  • Gewissen/Überzeugung = 3/5
  • Selbstbeherrschung/Instinkt = 3/5
  • Mut = 5/5

Menschlichkeit = 4
Willenskraft = 7
Blutvorrat = 13

Vorzüge & Schwächen:

  • Geschärfte Sinne (+)
  • Ehrenkodex (+)
  • Sucht (-)

Kampf:

  • Glock 21
  1. Schaden = 4
  2. Reichweite = 20
  3. Schussfolge = 4
  4. Magazin = 18

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Bio:

Schmidt aus dem Clan der Hexenmeister

  • Alter: 95
  • Sieht aus wie: Friedrich Hielscher
  • Geburtsdatum: 5.VII.1920
  • Todestag: 18.XI.1966
  • Augenfarbe: Grau
  • Nationalität: Deutsch
  • Größe: 1,78m
  • Gewicht: 80 Kg
  • Wesen: Herrschsüchtig
  • Verhalten: Reserviert
  • Erzeuger: Samuel R. Whalton
  • Generation: Zehn

Zufluchtsorte:

Kontakte:

Hintergrundgeschichte

Der enigmatische Ex-BND Spion Schmidt ist lediglich unter seinem Nachnamen bekannt. Seinen Namen aus dem Leben vor dem Kuß kennt kein Mensch…und kein Kainit, was das angeht.

Schmidt stand nach Ende des Zweiten Weltkrieges, in dem er als Oberst in der Abteilung Fremde Heere Ost eingesetzt war, in Diensten des aus der Organisation Gehlen hervorgegangenen Bundesnachrichtendienst. Ihm war aufgetragen, die Netzwerke der HVA in der westdeutschen Bundesrepublik zu infiltrieren und ihre Führungspersonen auszuschalten.


Schmidt bei seiner Arbeit

Er empfing den Kuß vor 50 Jahren in Deutschland von einem Kainskind namens Samuel R. Whalton, das aus den Südstaaten der USA stammte und als CIA-Agent in Frankfurt stationiert war.

Whalton, ein Ahn der Tremere, nutzte Schmidts Interesse an den okkulten Traditionen des Abendlandes als Lockvogel, um dessen Fähigkeiten für die Zwecke von Haus & Clan und der Camarilla nutzbar zu machen. Mit dem Fall halb Europas unter das Joch der Sowjets rückte auch die Nemesis der Camarilla, der Sabbat, gefährlich nahe an ihre Machtzentren im Westen heran. Der Rat der Ältesten erkannte die Notwendigkeit, die Reihen der Sekte im jahrhundertealten Krieg gegen die Fleischformer und ihre Lakaien zu stärken.

Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges mußte Schmidt zu seinem anfänglichen Entsetzen feststellen, daß beiderseits des Eisernen Vorhangs ein geheimer Krieg tobte, der sich seinem Blick bisher vollkommen entzog. Die Bilder unmenschlicher Grausamkeit, deren er im Osten ansichtig geworden war – die Prager Knochenkirche, die Haufen von anormal verdrehten Leibern in den Karpatenwäldern – all dies fügte sich in einer Art Déjà-vu zu einem Bild des Schreckens zusammen. Und er war ein Teil davon geworden.


Sabbatarchitektur

Nach seiner Verwandlung wurde ihm von der Camarilla aufgetragen, daß gleiche zu tun, was er für die Sethskinder getan hatte; mit dem Unterschied, daß sich seine Tätigkeiten in die Nachtwelt verlagerten und fortan gegen den Sabbat gerichtet waren.


Nach getaner Arbeit

Der Fall des Eisernen Vorhangs brachte eine Verschiebung der Front nach Nordamerika mit sich, so daß Schmidt sich eine Zeit lang ohne Aufgabe sah. Auf Geheiß seines Erzeugers begab er sich nach New Orleans, um dort das plötzliche – und gewaltsame – Verschwinden von Kainskindern zu untersuchen…

Das von Paranoia und Verrat geprägte Umfeld, in dem er sich vor dem Kuß bewegte, sowie seine Erziehung im obrigkeitsgeprägten Deutschland vor 1945 machen ihn zu einer zuverlässigen Dienerfigur von Haus & Clan. Die Pyramide der Tremere und die Traditionen der Camarilla bilden für ihn die Fixpunkte, welche ihm ermöglichen, mit dem latent präsenten Verfolgungswahn, der allen Kainskindern mehr oder weniger zu eigen ist, umzugehen. “Dienen und ertragen” lautet seine Devise.

Schmidts Ansichten zum Vampirdasein

  • Zur Rolle der Tremere in der Camarilla:

Während der Clan Ventrue als Beherrscher der Materie eine Säule unserer Organisation bildet, stellen wir, Herren über die immaterielle Welt, ihren anderen tragenden Pfeiler.
Die Tremere sind der okkulte Schutzwall der Camarilla gegen innere und äußere Feinde. Manche Kainskinder sehen die Art und Weise unserer…Entstehung als Makel an, aber verzichten will keiner auf uns.

  • Zum Fluch und Segen der Unsterblichkeit:

Vampire sind Kreaturen des Unendlichen, also müssen wir dem Unendlichen dienen. Wir bleiben unter unseren Möglichkeiten, indem wir uns in sinnlosen Handgemengen und Scharmützeln aufreiben. Unsere einzige (Überlebens-)chance ist, uns unserer wahren Bestimmung bewußt zu werden und diese besteht nicht darin, Sandkastenspiele zu spielen! Manche der Clans meinen offenbar, daß, wenn sie Katz-und-Maus spielen, dies die höchste Form der Freiheit bedeutet, die ein Kainskind zu erlangen fähig ist. Die Wahrheit ist, daß nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein könnte. Wir sind Geschöpfe eines Gottes und demzufolge sind wir nicht frei, solange wir nicht werden wie Gott. Unsere Fähigkeiten und die Mittel der Sethskinder (unterschätzt sie nicht!) eröffnen uns die Möglichkeit, nicht nur der Endlichkeit zu trotzen, sondern der Unendlichkeit gerecht zu werden. Es gilt, sich von der Vergänglichkeit ab- und der Unendlichkeit zuzuwenden.

  • Zum Drogenhandel:

Den Kainskindern stehen alle Möglichkeiten offen, Geld zu machen und aus dem Chaos unter den Menschen Profit zu schlagen. Warum also wenden sie sich dem Handel mit Substanzen zu, die nachweislich(!) unsere Nahrung verseuchen? Drogen schränken unsere Ernährungsmöglichkeiten ein, schwächen unsere Körper und verwirren unseren Geist. Gut, bei den Malkavianern mögen sie einen Umkehreffekt haben…
Allen anderen Clans muß ich sagen, daß sie in das eigene Essen scheißen.

  • Zu Ghulen:

Menschen. Sie sind mehr ein Klotz am Bein als Gehilfen, wie ich immer wieder feststellen mußte. Verdammt noch mal, sie sind unsere Nahrung und keine Verbündeten! Vielleicht habe ich aber auch kein Talent, was ihre Auswahl betrifft…
Nichtsdestoweniger: Kainskinder, laßt mich euch sagen, daß mit den neuen Technologien wie Gentherapie und den sich ergebenden Möglichkeiten zur Züchtung wir in Zukunft auf diese schwächsten Glieder in der Kette nicht mehr angewiesen sein werden!

Schmidt - Achim - Tremere

New Orleans by Night Schmidt